Von Max Schmeling und angelutschten Bonbons

Der Aktivtreff 60plus der evangelischen Kirchengemeinde Lintorf öffnete innerhalb kurzer Zeit gleich ein zweites Mal die Türen für das Bürgergespräch „Meine neue Heimat – Deine neue Heimat“. Unter dem Label „Heimat Memory“ kam die Diskussion um die Besonderheiten von alter und neuer Heimat dank anschaulicher Gesprächsanlass-Karten so richtig in Fahrt: Wie war der Frühling in Oberschlesien und wie war er dann im Rheinland? Gibt es Unterschiede zwischen Freunden und Bekannten auch in Syrien? Wenn Max Schmeling früher ein Idol war, wer ist es dann heute? Welche süßen Sachen lassen ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit wieder aufleben? Erinnerungen wurden wach. Schöne, aber auch schmerzliche. Bei allen, die die Heimat verließen, wurde die Not weniger, die Wurzeln in der neuen Heimat gediehen. Aber die Jahreszeiten etwa in der neuen Heimat blieben dann doch anders. Anders als in Oberschlesien. Oder auch in Syrien.

Das Team des Bildungswerks NRW der Deutschen Gesellschaft e.V. dankt der evangelischen Kirchengemeinde Lintorf und insbesondere Bettina Borsch für die erneute Aufnahme sowie den regen Teilnehmerinnen der Runde. Das Projekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern gefördert.

Bilder:  © Bildungswerk Nordrhein-Westfalen der deutschen Gesellschaft e.V.